Eishalle muss geschlossen werden – Reparatur wird vermutlich mehrere Monate dauern

Die Rostocker Eishalle in der Schillingallee muss mit sofortiger Wirkung geschlossen werden. Das hat heute das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) verfügt. Während Wartungsarbeiten wurden erhebliche Mängel festgestellt, die eine umfassende Reparatur erfordern. Die Ammoniakanlage, die für die Herstellung des Eises zuständig ist, kann nicht mehr sicher betrieben werden. Daher muss die Anlage ausgewechselt werden. Das Risiko ist so hoch, dass auch ein zwischenzeitlicher reduzierter Betrieb nicht möglich ist.

Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen hat den Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) angewiesen, sofort die notwendigen Reparaturleistungen in Auftrag zu geben. Dennoch wird die Reparatur vermutlich erst zu Beginn des kommenden Jahres abgeschlossen sein, da es sich um Spezial-Technik mit sehr langer Lieferzeit handelt. Zunächst muss das Ammoniak abgesaugt werden. Die Kosten liegen insgesamt voraussichtlich im sechsstelligen Bereich.

Die dort trainierenden Vereine insbesondere der Sportarten Eishockey, Short Track und Eiskunstlauf wurden bereits vom Amt für Sport, Vereine und Ehrenamt informiert. „Für uns alle, insbesondere aber für die Sportlerinnen und Sportler in diesen Sportarten ist das eine ganz schlechte Nachricht“, unterstreicht Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. „Neben allen notwendigen Maßnahmen zur umgehenden Reparatur werden ich der Bürgerschaft vorschlagen, sofort die Planungen für eine neue Eishalle in Rostock auf den Weg zu bringen.“

Die Eishalle wurde Anfang der 1970er Jahre gebaut, die derzeitige Kühlanlage wurde Anfang der 1990er Jahre installiert.

Absender der Meldung: HRO Presse – und Informationsstelle

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